Früchte Des Zorns, Strawberry KaeyK (Support)

Ort: Kastanienkeller, Berlin, Datum: 25.05.2007

Am 25.05.07 gaben "Früchte des Zorns" ihr erstes Konzert von ihrer neuen CD und ich wollte es nicht verpassen. Leider wusste ich noch nicht genau, wann es anfing, weil es überall anders darauf stand. Entweder 20 Uhr oder 21 Uhr.

Zumindest kamen meine Schwester und ich kurz nach 20 Uhr an. Klitschnass und schon total kaputt vom Wetter. Und wir waren froh, dass es noch nicht anfing. Es fand im Kastanienkeller, in der Kastanienallee 85 statt. Es war sehr gemütlich dort. Mir gefiel es auf Anhieb.

Kurz vor 21 Uhr wurden alle in den "Vorführraum" gelassen. Es waren recht viele Leute für diesen kleinen Raum. Da der Raum klein war, wurde es auch ziemlich schnell warm und stickig. Doch bevor "Früchte des Zorns" auftraten, kam noch eine Vorband: "Strawberry KaeyK". Die waren einfach wundervoll. Es war ein Travestie-Unplugged von 2 Personen namens "Strawberry Williams" (Gitarre/Gesang) und "Kaey Tering" (Gesang/Kostüm). Die beiden waren wundervoll. Sie spielten verschiedene bekannte Songs mit eigenen kleinen Texteinlagen. Sie waren auch sehr amüsant. Sie erheiterten die ganze Stimmung und gingen auch dann mit einer Zugabe, einem Stück von dem Sänger Mogli aus dem Theaterstück "Freiheit Satt", von der Bühne. Es war eine gute Überleitung zu "Früchte des Zorns".

Das erste Stück was FDZ dann spielten, war "Es wird geschehen" und ich fand, mit einem besseren Stück konnten sie gar nicht anfangen. Als ich diesen ersten Song hörte, wusste ich, es lohnte sich, den Regen und die anderen Strapazen auf sich zu nehmen. Die Atmosphäre und die Leute stimmten. Es war wundervoll. Ich sah sie zum ersten mal live und weiß mit Sicherheit, dass es nicht das letzte Mal sein wird.

Bei dem Lied "Dein Haus ohne Türen" bekam ich dann Tränen in die Augen. Da sie diese Gefühle, die sie in diesem Lied beschrieben haben, so nah wiedergeben konnten und ich sie kannte. Meine Schwester weinte sogar neben mir und hatte am Ende des Konzertes auch einen Haufen Taschentücher um sich herum.

Eigentlich konnte man sich in jedem einzelnen Lied widerspiegeln. Die CD ist zwar etwas aggressiver als die davor, aber sie zeigt so viel Stärke. Als sie zur Abwechslung dann auch bekannte Stücke spielten, sangen alle den Text mit. Man spürte wie es den Leuten gefiel. Es war ein Abend, den man so schnell nicht vergisst und ich hoffe ich werde ihn nie vergessen.

Hier die Seite von FDZ   (von Skarp)
Skarp


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