Samsas Traum, Spiritual Front, Müller of Death (Support)

Ort: Kato, Berlin, Datum: 10.09.2006

Also meinerseits mit meinen Leuten war schon so um halb sechs da. Wir haben uns vor das Kato gesetzt und uns mit den paar Leuten unterhalten, die schon da waren. Mit der Zeit wurden es dann immer mehr und 10 Minuten vor dem Einlass war der ganze Platz vor dem Kato voll, wo ich einen Moment schon sehr perplex war, weil ich viele nicht kommen gesehen habe.

Beim Reinkommen hatte man halt Gelegenheit ein Foto oder sowas mit Kaschte zu machen, aber naja. War mir jetzt nicht so wichtig, da ich schon beim Oomph!-Konzert mit ihm geredet hatte, er meines Erachtens schon ziemlich arrogant ist und ich mir nicht wie ein kleiner Groupie vorkommen wollte, obwohl es genug Leute gab, die die "Chance" genutzt haben.

So um halb zehn, mit deutlich Verspätung, fing "Müller of Death" an zu spielen. Mir wurde zwar schon vorher gesagt, dass die echt nicht so toll sein sollen, aber die waren mal richtig schlecht. Der Beat und die Musik an sich - gut, das war teilweise schon noch sehr geil für den der's mag - aber die Band bestand nur aus zwei Mitgliedern. Dem "Sänger" und dem Specialeffect-Keyborder. Das Auftreten des Sänger war eher so: "Ich bin der Geilste und mach' euch alle platt"-like und die Szenen im Hintergrund auf der Leinwand - makaber. Aus Protest setzten sich die ersten drei Reihen auf den Boden. Ich stand übrigens zweite. Meiner und der Meinung vieler anderer nach hätten sie sich diese Band sparen können.

Nachdem "Müller of Death" mit mehr Buh-Rufen als Applaus von der Bühne waren und kurz umgebaut wurde, kamen "Spiritual Front". Die waren eigentlich ganz nett, konnte ich nicht so einordnen, aber waren echt schnieke.

Mittlerweile war's dann halb zwölf. Da kamen "Samsas Traum" dann erst auf die Bühne. Aber der Auftritt war einfach toll. Angefangen mit Akkustik-Versionen von "Tinoidea", "Zebra" und einem neuen Lied namens "Attentat" folgten Lieder wie "Es war einmal", "Stromausfall im Herzspital", "Die Zärtlichkeit der Verdammten", "Rache", "K.Haosprinz & Windprinzessin", "Bis an das Ende der Zeit", "Einer gegen alle", "Für Immer", noch ein neues Lied namens "Versprochen" und "Sysiphos". Vier Zugaben gab's außerdem: "Kugel im Gesicht", "Ein Foetus wie Du", "Der Junge lebt im Brunnen" und "Das Mädchen aus dem Inneren des Kettenkarusells". Alles in allem sind also wirklich schöne Sachen dabei gewesen.

Zu Ende war das Konzert so um halb zwei glaube ich. Geschlafen hab' ich auch nur zwei Stunden in der Nacht, aber es hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt.

  (von Unwanted)
Unwanted


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