Sziget-Festival 2006
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Vom 9. bis 16. August war es mal wieder soweit. Das Sziget-Festival auf der Obudai-Insel direkt in Budapest/Ungarn stand wieder vor der Tür. Voller Vorfreude reisten wir schon 2 Tage vor dem offiziellen Beginn an. Das einzige das unsere Vorfreude trübte war das schlechte Wetter. Es goss nämlich wie aus Kübeln und wir hofften dass es sich noch legen würde.
Nichts destotrotz fuhren wir los, und je weiter wir Richtung Budapest kamen umso besser wurde das Wetter. Angekommen in Budapest mussten wir uns erstmal ca. 2 Stunden lang durch die extrem schlecht beschilderte Stadt kämpfen, um endlich auf das langersehnte Festivalgelände zu gelangen.
Die Aufbauarbeiten waren dort noch voll im Gange, und wir taten es ihnen gleich und bauten unser Lager für die nächste Woche auf. Am nächsten Tag, dem 8. August, war der inoffizielle Beginn des Festivals, und schön langsam konnte man erkennen wie diese Woche "Urlaub" auf dem Festival werden würde.
Das Festival war einfach atemberaubend. Es gibt einfach so vieles, so dass man sich erst einmal zurecht finden muss.
Man konnte zum Beispiel seinen Tag so gestalten:
Frühstück am Campingplatz, dann auf zur Sport und Spiel Arena, dort konnte man sich zwar zuerst massieren lassen, aber ich wollte lieber Kitesurfen auf der Donau und danach mit den Quads über die Hindernisstrecke jagen. Dann Mittagessen. Man konnte aus so vielen unterschiedlichen Gerichten auswählen, dass es ziemlich schwer fiel, das Richtige zu finden. Anschließend ab ins Luminarium, dies ist ein 800qm großes Luftschloss, welches durch die Sonneneinstrahlung zu einem einmaligen visuellen Erlebnis wird. Auf dem Rückweg zum Zeltplatz kann man dann noch auf Leute treffen, die sich in einem mit flüssiger Schokolade gefülltem Planschbecken wälzen. Abends geht’s dann ab in die Silent-Disco. Dort bekommt man einen Kopfhörer und kann aus 2 Kanälen wählen, und alle Leute tanzen fast geräuschlos auf der Tanzfläche.
Je nach Lust und Laune konnte man auch noch Bungeejumpen, im Ambiente-Zelt chillen, im Internetzelt kostenlos surfen, sich tätowieren lassen, einfach alles nur Erdenkliche.
Fazit: Dieses Festival ist ein Muss für alle Musik-, Party-, und Kulturfans. Ich habe auch selten ein Festival erlebt auf dem es so friedlich zugeht, obwohl täglich zwischen 40.000 und 65.000 Leute sämtlicher Nationen auf der Insel waren.